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Programme
Der Klimawandel ist mittlerweile weltweit zu spüren. Allerdings ist der Globale Süden besonders stark betroffen. Die Evangelical Presbyterian Church, Ghana hat daher an vielen Schulen „Eco-Clubs“ gegründet.
Schon vor einigen Jahren entstand die Idee in kirchlichen Organisationen in Ghana, sich intensiv mit dem Klimawandel zu beschäftigen. Im Rahmen eines interreligiösen Netzwerks wurden Maßnahmen gestartet, um den sich verschlechternden klimatischen Bedingungen etwas entgegen zu setzen. Auch die EP Church war dabei und entwickelte das Konzept der Eco-Clubs.
Die Idee war, schon so früh wie möglich, also bei Kindern und Jugendlichen, anzusetzen. Mit Unterstützung des Lippischen Partnerschaftsausschusses Nordghana und der Norddeutschen Mission wurden an vielen Schulen Eco-Clubs gegründet. Vor allem in Nordghana, inzwischen aber auch im Süden des Landes. „Die Clubs sind freiwillige Angebote“, so Charles Nlenkiba. Mitarbeiter der Entwicklungsorganisation der EP Church, EPDRA. „Und die Kinder und Jugendlichen entscheiden gemeinsam, welchen Schwerpunkt sie in ihrer Gruppe setzen wollen.“
Manche pflanzen Bäume, meistens Teak, weil diese Baumart vergleichsweise schnell bis zu zwei Meter hoch wird. Andere halten ihre Schulen sauber und sammeln Müll. Zum Teil kann man daraus auch wieder neue Dinge herstellen, zum Beispiel aus alten Plastiktüten Volleyballnetze knüpfen. Und zahlreiche Jugendliche lernen, wie man Buschbrände verhindern oder möglichst schnell löschen kann.
„Wichtig ist, dass wir viele Menschen erreichen“, meint Charles Nlenkiba. „Über die Schülerinnen und Schüler wird das Wissen auch an ihre Eltern und die jeweilige Kirchengemeinde weitergegeben. Außerdem muss man – wenn man ein Stück Land braucht, um Bäume zu pflanzen – mit den Dorfverantwortlichen sprechen. So ziehen die Ideen, wie man die Umwelt schützen und dem Klimawandel etwas entgegensetzen kann, schnell weitere Kreise.“
Für 2026/2027 hat EPDRA in Nordghana einen Schwerpunkt auf den Eco-Club in Wajor gesetzt. Der Ort liegt im Saboba-Distrikt im Nordosten des Landes. Hier sollen besonders viele Teak-Bäume gepflanzt werden, da die Trockenheit größer ist als im Süden und sich diese Baumart diesen Bedingungen am besten anpassen kann.
„Allerdings benötigen wir für die Umsetzung des Plans noch finanzielle Unterstützung“, sagt EPDRA-Mitarbeiter Nlenkiba. „Die Baum-Setzlinge müssen gekauft und alle Eco-Club-Mitglieder mit Werkzeug versorgt werden. Aber dann können wir sofort loslegen.“
Krankenhausseelsorge / Togo
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