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Programme
In Peki betreibt die Evangelisch-Presbyterianische Kirche in Ghana eine Ausbildungsstätte für kirchlichen Nachwuchs. Hier werden sowohl Theologie als auch Kirchenmusik unterrichtet.
Dr. Francis Yao Amaglo liebt seinen Beruf und seine derzeitige Stelle: „Ich bin Pastor und seit 2020 als Direktor in Peki. Ich kann mich nicht erinnern, dass es hier jemals langweilig war.“ Zurzeit sind am Seminar 77 Studierende eingeschrieben, davon ein Drittel Frauen. „In der Theologie sind die klassischen Fächer Pflicht, also Altes und Neues Testament, Dogmatik, Systematische Theologie, Predigtlehre und Liturgie“, berichtet Amaglo. „Aber wir legen auch viel Wert auf Praxiseinheiten in der Gemeinde, Seelsorge und das Erlernen von ghanaischen Sprachen.“
Im Musik-Studiengang ist es ähnlich. Der Schwerpunkt liegt auf Klassischer Musik, Kirchenmusik, Komposition und Chorleitung. Dazu erlernen die Studierenden Klavier und ein Blasinstrument. Aber darüber hinaus werden auch Gitarre, afrikanischer Tanz und Popmusik angeboten. „Damit kommt man schnell in die Praxis“, erläutert Francis Amaglo. „Man kann Bands gründen und bei verschiedenen Gelegenheiten auftreten.“
Beide Studiengänge dauern drei Jahre. Die Theologie endet dann mit dem Abschluss Diakon/Diakonin. Wenn man weiter studiert, kann man Pastor oder Pastorin werden. „Mir ist es wichtig, die jungen Menschen mit einer umfassenden Ausbildung ins berufliche Leben zu entlassen“, sagt der Direktor. „Wir brauchen gute Leute bei der EP Church, die sich den aktuellen Herausforderungen wie Armutsbekämpfung, Umweltverschmutzung und Klimawandel stellen können.“
Immer wieder neu müssen Finanzierungsquellen für das Seminar in Peki erschlossen werden. Gerade wurde die Zahl der Gästezimmer von fünf auf acht erhöht und mit Fernsehern ausgestattet. Hier können Reisende übernachten, die für ein paar Tage in der Gegend sind, um an Hochzeiten oder Beerdigungen teilzunehmen. Die Einnahmen aus der Zimmervermietung kommen dem Seminar zugute. Außerdem gehören zu Peki ein Stück Land und ein Garten, wo Ananas, Kokosnüsse, Avocados, Mangos und Orangen angebaut werden. Alle Studierenden müssen hier vier Stunden in der Woche mitarbeiten. Einen kleinen Teil der Ernte dürfen sie behalten, der größere fließt in das Budget des Seminars. „Und wir haben gerade das erste Mal Kakao ernten können“, freut sich Francis Amaglo. „Die Einnahmen aus dem Verkauf helfen uns sehr.“
Aktuelle Herausforderungen sind Armutsbekämpfung und Klimawandel.
BU: Die Gebäude in Peki sind von Grünflächen umgeben.
Collège Protestant Tado/ Togo
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