-
Echo der Versklavung
Ein gemeinsames Projekt der Norddeutschen Mission (Bremen) und der Evangelical Presbyterian Church Ghana (EPCG) an weiterführenden Schulen in Ho und Keta sowie am E.P. College of Education in Ho und am Peki College of Education.
Das Projekt „Aftermath of Enslavement“ (Folgen der Versklavung) setzt sich mit historischen Formen der Versklavung im heutigen Ghana und der deutschen Verflechtung in diese Geschichte auseinander. Es wurde im März und April 2026 von Katharina Hoffmann (Deutschland) und Rev. Courage Paemka (Ghana) in Zusammenarbeit mit Lehrkräften an Schulen und Colleges durchgeführt.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Perspektiven junger Menschen in Ghana auf diese gewaltvolle Vergangenheit und ihre bis heute spürbaren Auswirkungen. Gleichzeitig möchte das Projekt das Bewusstsein für diese gemeinsame Geschichte in Ghana und Deutschland stärken und den Austausch zwischen jungen Menschen beider Länder fördern.
Die gemeinsame Erinnerung und die Auseinandersetzung mit den langfristigen Folgen der Versklavung leisten einen Beitrag zu der Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 25. März 2026, in der die Versklavung von Afrikaner:innen als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ anerkannt wird. Zugleich geht es darum, den Alltag junger Menschen in Ghana und Deutschland kennenzulernen. Offenheit, Neugier und der persönliche Austausch – sei es durch Gespräche, Musik oder andere kreative Ausdrucksformen – schaffen Verständnis, Respekt und gegenseitige Anerkennung über Ländergrenzen hinweg. Der Dialog soll deshalb nicht allein die belastende Vergangenheit in den Blick nehmen, sondern auch Raum für Begegnungen schaffen, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Leben junger Menschen sichtbar machen.
Leitfragen des Projekts:
CEPRODED / Togo
Unser neues Projektheft 2026 können Sie hier ansehen oder als pdf herunterladen.
Die Norddeutsche Mission stellt einen Spendenflyer für Aufforstungsprojekte in Ghana und Togo vor.
weiterlesen...
Die Norddeutsche Mission hat eine Frauenkonferenz durchgeführt, die das Thema „Sexualisierte Gewalt gegen Frauen" hatte.