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Projekte
In Togo gibt es, wie in vielen Ländern des Globalen Südens, kaum soziale Absicherungen für die Einwohner. Menschen, die in Not geraten, müssen sich selber helfen. Oder auf die Hilfe von Freunden, Nachbarn oder ihrer Gemeinde vertrauen. Auch in einem relativ neuen Vorort von Lomé gibt es viele Familien, die mit schwierigen Situationen in ihrem Leben konfrontiert sind.
Wenn man in das Neubaugebiet Kleme-Agokpanou hineinfährt, macht sich ein Gefühl der Hoffnung auf Veränderung breit. Es gibt viele neugebaute mittelständische Häuser, die man über noch nicht geteerte Straßen erreicht. Alles ist im Aufbau, alles wächst. Und doch, hinter den hohen Sicherheitsmauern leben auch hier Familien, die mit schweren Schicksalsschlägen kämpfen. Wenn der Alleinverdiener stirbt, muss seine Witwe, die oft ihr ganzes Leben lang Hausfrau und Mutter war, plötzlich die gesamte Familie versorgen.
In ihrer Not wenden sich die Frauen an die Gemeinde. Daher möchte diese zusammen mit der Kommission für Armutsbekämpfung der Eglise Evangélique Presbytérienne du Togo (EEPT) ein Projekt zur Unterstützung anbieten. Fünfzehn Witwen und ihre Kinder sollen Unterstützung erhalten. Diese reicht von der Bereitstellung von Schulmaterialien für die Kinder bis hin zu Nahrungsmitteln und einer medizinischen Grundversorgung. Gleichzeitig erhalten die Mütter eine Weiterbildung und Anleitung, um sich ein kleines Geschäft aufbauen zu können. Damit werden sie sich langfristig selbstständig machen können.
Ort/Region: Kleme-Agokpanou / Lomé
Durchführung:Gemeindeleitung und Abteilung für Armutsbekämpfung der EEPT
Kostenübersicht:
Weiterbildung für Witwen: EUR 535,-
Schulmaterialien für Waisen: EUR 1.300,-
Materielle Unterstützung der Witwen: EUR 1.985,-
Projektdurchführung und –begleitung: EUR 190,-
Gesamt: EUR 4.010,-
Arbeit mit alten Menschen / Togo
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