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Projekte
In Ghana fallen jährlich etwa 840.000 Tonnen Kunststoffabfälle an, von denen nur etwa 9,5% für das Recycling gesammelt werden. Ein hoher Plastikverbrauch, schlechte Entsorgungspraktiken und eine fehlende Recycling-Infrastruktur machen die Plastikverschmutzung zu einem großen Umweltproblem.
Ein Teil des Plastikmülls stammt von Plastiktüten, in denen Trinkwasser verkauft wird. Sauberes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit in Ghana. Leitungswasser kann meist nicht ohne Abkochen getrunken werden. Daher sind die Menschen auf gefiltertes und abgepacktes Wasser angewiesen. Trinkwasser in Plastiktüten wird von einem Großteil der Bevölkerung genutzt, da es günstiger ist als Plastikflaschen. Entsprechend viel Müll entsteht daraus.
Die Entwicklungsabteilung der Evangelical Presbyterian Church, Ghana (EPDRA) plant daher umfassende Aufklärungskampagnen. Sie wollen die Menschen auf die Umweltverschmutzung um sie herum aufmerksam machen. Ansetzen will EPDRA bei den Gemeindemitgliedern. Das Ziel ist es, dass alle verstehen, welchen Beitrag sie persönlich zur Verschmutzung leisten. Sie sollen über die Folgen aufgeklärt werden und es sollen ihnen alternative Verhaltensweisen und Recyclingoptionen gezeigt werden. EPDRA möchte aber noch weitergehen und in den Gemeinden Recycling-Gruppen gründen, deren Mitglieder sich mit dem Sammeln und Recyceln von Trinkwassertüten und anderen Plastikabfällen etwas dazu verdienen können. Hergestellt werden aus dem Müll zum Beispiel Taschen und Küchenutensilien wie Schüsseln und Tassen.
Ort/Region: Überregional
Durchführung: EPDRA
Kostenübersicht:
Sensibilisierungskampagnen: EUR 1.822,-
Materialien und Honorare: EUR 1.032,-
Projektdurchführung und -begleitung: EUR 142,-
Gesamt: EUR 2.996,-
CEPRODED / Togo
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