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KP 2520/Togo

Renovierung der Grundschule Kpele-Ele

Togo ist mit einer Lernkrise konfrontiert. 95% der Kinder im Grundschulalter besuchen die Schule. Trotzdem ist der Anteil der Kinder, die nicht in der Lage sind, einen altersgemäßen Text zu lesen und zu verstehen sehr hoch. Er wird unter anderem von der Weltbank auf 82% geschätzt.

Das Dorf Kpele-Ele liegt ca. drei Autostunden nördlich von Lomé an der Straße zwischen Kpalimé und Atakpamé. Die Eglise Evangélique Presbytérienne du Togo (EEPT) unterhält hier eine von insgesamt 125 Grundschulen, die bis jetzt für die gute Qualität des Unterrichtes bekannt war. Hier gibt es ausreichend Lehrpersonal und gut ausgestattete Klassenräume. Jedoch hat das tropische Wetter mit seiner Feuchtigkeit das Dach eines Schulgebäudes marode gemacht. Es kann den starken Regenfällen nicht mehr standhalten und ist einsturzgefährdet. Auch der Rest des Schulgebäudes ist von der ständigen Feuchtigkeit stark in Mitleidenschaft gezogen.

Da das Gebäude nicht mehr genutzt werden kann, bleibt der Schulleitung nichts Anderes übrig, als noch mehr Schülerinnen und Schüler in die sowieso schon engen verbliebenen Klassenräume zu setzen. Mit der Situation unzufrieden nehmen viele Eltern ihre Kinder von der Schule und schicken sie auf die öffentliche Grundschule. So hat die evangelische Grundschule schon 150 Schülerinnen und Schüler verloren. Der Schulleiter ist sich jedoch sicher – wenn das Gebäude renoviert wird, kommen die Kinder wieder. Denn die Qualität der Bildung ist an den kirchlichen Grundschulen besser als an den öffentlichen Schulen.

Projekt:

Unterstützung von Witwen und Waisen in Kleme-Agokpanou

Ort/Region: Kleme-Agokpanou / Lomé

Durchführung: Gemeindeleitung und Abteilung für Armutsbekämpfung der EEPT

Kostenübersicht: Weiterbildung für Witwen: EUR 535,-

Schulmaterialien für Waisen: EUR 1.300,-

Materielle Unterstützung der Witwen: EUR 1.985,-

Projektdurchführung und –begleitung: EUR 190,-

Gesamt: EUR 4.010,-