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Projekte
Obwohl Lepra heute heilbar ist, leben viele Betroffene mit den bleibenden Folgen der Erkrankung. Körperliche Einschränkungen erschweren ihnen die Arbeit und damit auch die Versorgung ihrer Familien. Hinzu kommt, dass Menschen mit Lepra in Ghana vielerorts noch immer Ausgrenzung und Vorurteilen begegnen. In den Leprasiedlungen von Ho und Hohoe leben viele Menschen, die ihren Lebensunterhalt aufgrund der Folgen der Erkrankung nicht mehr selbst bestreiten können.
Die Entwicklungsorganisation der Evangelical Presbyterian Church Ghana (EPDRA) möchte deshalb 50 an Lepra erkrankte Menschen sowie ihre pflegenden Angehörigen unterstützen. Insgesamt profitieren rund 100 Menschen von dem Projekt. Die Familien erhalten Grundnahrungsmittel wie Mais, Yams, Bohnen und Hirse. Außerdem besucht ein spezialisierter Krankenpfleger die Betroffenen regelmäßig. In persönlichen Gesprächen begleitet er die Familien im Alltag.
Lepra ist in Ghana noch nicht überwunden. Eine aktuelle Auswertung aus der Volta Region, in der auch Ho und Hohoe liegen, registrierte zwischen 2019 und 2023 insgesamt 82 neue Erkrankungen. Die höchste Zahl neuer Fälle wurde dabei in Hohoe festgestellt. Fachleute sehen aufgrund der Stigmatisierung weiterhin einen Bedarf an einer verlässlichen Begleitung der Betroffenen – über die medizinische Behandlung hinaus.
Das Projekt verbindet eine verlässliche Versorgung mit persönlicher Begleitung und stärkt Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung oft Ausgrenzung erfahren. So trägt das Projekt dazu bei, den betroffenen Familien in einer schwierigen Lebensphase neue Zuversicht zu schenken.
Ort/Region:
Ho und Hohoe, Ho Municipality
Durchführung:
EPDRA
Kostenübersicht:
Grundnahrungsmittel: EUR 5.000,-
Projektdurchführung und -begleitung: EUR 250,-
Gesamt: EUR 5.250,-
BU: Die Betroffenen und ihre Familien werden mit Grundnahrungsmitteln wie Yams versorgt.
Krankenhausseelsorge / Togo
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