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KP 2755 / Ghana

Jugendliche stärken, Gewalt vorbeugen

Geschlechtsspezifische Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist auch in Ghana ein ernstes Thema. Viele Betroffene sprechen aus Angst, Scham oder wegen der damit verbundenen Stigmatisierung nicht über ihre Erfahrungen und erhalten deshalb nicht die Unterstützung, die sie brauchen. Umso wichtiger sind frühzeitige Aufklärung, verlässliche Anlaufstellen und Menschen, die den Mut haben, hinzusehen und Hilfe anzubieten.

Courage Paemka, Verantwortlicher für die Jugendarbeit der Evangelical Presbyterian Church Ghana, möchte diesem Problem begegnen. Geplant sind Informationsveranstaltungen an weiterführenden Schulen, Schulungen für Jugendliche sowie die Gründung von Schulclubs. Persönliche Besuche und die Begleitung gemeldeter Fälle ergänzen die Arbeit. Wettbewerbe und gemeinsame Aktionen sollen dazu beitragen, das Thema offen anzusprechen und möglichst viele Jugendliche einzubeziehen.

UNICEF weist darauf hin, dass geschlechtsspezifische Gewalt an Schulen kein Problem einzelner Länder ist, sondern weltweit vorkommt. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen ihre Rechte kennen und wissen, wo sie Hilfe finden. Genau hier setzt das Projekt an: In den Schulclubs lernen Jugendliche, füreinander Verantwortung zu übernehmen, Grenzverletzungen zu erkennen und Betroffene zu unterstützen.

Gemeinsam mit Schulen und Gemeinden möchte das Projekt Jugendliche stärken und sie ermutigen, sich gegenseitig beizustehen. Dabei lernen sie, aufmerksam hinzusehen, Hilfe zu vermitteln und sich gemeinsam für ein respektvolles und gewaltfreies Miteinander einzusetzen.

Projekt:

Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt

Ort/Region:

überregional

Durchführung:

Jugendarbeit der EPCG

Kostenübersicht:

Materialien und Honorare: EUR 5.000,-

Projektdurchführung und -begleitung: EUR 250,-

Lokaler Beitrag: Begleitung und Mediation

Gesamt: EUR 5.250,-

BU: Das Projekt soll Jugendliche stärken.