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Projekte
Eine schwere Lungenentzündung kostet viel Kraft. Doch viele Patientinnen und Patienten im Universitätsklinikum Sylvanus Olympio in Lomé sind so arm, dass sie notwendige Medikamente oder sogar ein Moskitonetz nicht selbst bezahlen können. Gerade während ihres Krankenhausaufenthalts sind sie jedoch auf beides angewiesen, um sich erholen zu können.
Menschen mit einer schweren Lungenentzündung sind körperlich stark geschwächt. In Malaria-Gebieten wie Togo kann eine zusätzliche Malariainfektion den Krankheitsverlauf erheblich verschlechtern. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass beide Erkrankungen häufig gemeinsam auftreten und sich gegenseitig ungünstig beeinflussen. Deshalb sollen besonders bedürftige Kranke mit Medikamenten und imprägnierten Moskitonetzen versorgt werden, die sie während ihres Krankenhausaufenthalts vor einer zusätzlichen Malariainfektion schützen.
Seit vielen Jahren begleitet Abra Efako Ako die Patientinnen und Patienten auf der Pneumologiestation des Universitätsklinikums seelsorgerlich und kennt ihre Sorgen und Nöte. Aus ihrer täglichen Arbeit weiß sie, wie belastend eine zusätzliche Malariainfektion für ohnehin schwer erkrankte Menschen sein kann. Gemeinsam mit dem Projektverantwortlichen der Eglise Evangélique Presbytérienne du Togo (EEPT) hat sie deshalb dieses Projekt entwickelt, um die medizinische Behandlung gezielt zu unterstützen.
Für viele Patientinnen und Patienten sind Medikamente und ein schützendes Moskitonetz keine Selbstverständlichkeit. Das Projekt hilft ihnen genau dann, wenn sie diese Unterstützung am dringendsten benötigen, und schafft bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Genesung.
Ort/Region:
Lomé
Durchführung:
Abra Efako Ako und EEPT-Projektreferent
Kostenübersicht:
Moskitonetze und Medikamente: EUR 3.282,-
Projektdurchführung und –begleitung: EUR 164,-
Lokaler Beitrag: Anteil der Kosten, Durchführung
Gesamt: EUR 3.446,-
BU: Im Universitätsklinikum gehören Moskitonetze nicht zur Ausstattung.
Krankenhausseelsorge / Togo
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