• Projekte

KP 2624 / Togo

Ingweranbau in Agome-Tomegbe

In dem abgelegenen Dorf Agome-Tomegbe im Südwesten Togos leben viele Familien in großer Armut. Arbeit ist schwer zu finden, und die Menschen sind auf das angewiesen, was sie selbst anbauen. Zwanzig Frauen und Männer aus der örtlichen Gemeinde der Eglise Evangélique Presbytérienne du Togo (EEPT) wollen das nun verändern – mit einem selbst organisierten Projekt zum gemeinschaftlichen Anbau von Ingwer.

Die Gruppenmitglieder bringen viel Engagement mit und planen das Projekt eigenständig. Unterstützt werden sie dabei von landwirtschaftlichen Expert:innen der EEPT. Die Kirche begleitet die Initiative von Anfang an – mit Wissen, Erfahrung, praktischer Beratung und Ermutigung.

Ingwer ist in Togo sehr gefragt – zum Kochen, für Getränke oder in der traditionellen Medizin. Was viele nicht wissen: Togo gehört heute zu den wichtigsten Ingwer-Lieferanten in Westafrika. Die Pflanze ist robust, wächst gut auf den Böden der Region und bietet eine echte Chance, um Einkommen zu schaffen und Armut langfristig zu überwinden.

Die Ernte wird gemeinsam vermarktet. Die Hälfte der Einnahmen geht direkt an die beteiligten Familien. Ein weiterer Teil wird für die Pflege und Erweiterung des Feldes verwendet, der Rest fließt in soziale Aufgaben der Gemeinde – etwa in die Unterstützung bedürftiger Menschen oder diakonische Aktivitäten. So entsteht ein Projekt, das der ganzen Dorfgemeinschaft zugutekommt – solidarisch, nachhaltig und mit einer starken Wurzel: dem Ingwer.

Projekt:

Ingweranbau zur Armutsbekämpfung

Ort/Region:

Agome-Tomégbé / Région Sud-Ouest

Durchführung:

Projektkomitee der evangelischen Gemeinde

Kostenübersicht:

Ingweranbau und Bewässerung: EUR 3.000,-
Projektdurchführung und -begleitung: EUR 150,-
Lokaler Beitrag: Weiterbildung aller Beteiligten

Gesamt: EUR 3.150,-

BU: Trotz seines langsamen Wachstums von 8-10 Monaten ist Ingwer profitabel.