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Projekte
Wo sauberes Wasser fehlt, wird vieles mühsam – vom Alltag bis zur Zukunftsplanung. In vielen Regionen Ghanas schöpfen Menschen ihr Wasser aus unsicheren Quellen – kleine Tümpel, offene Gräben oder weit entfernte Bäche. Das Wasser ist oft verschmutzt, Krankheiten wie Durchfall oder Hautinfektionen sind die Folge. Besonders Kinder sind betroffen – nicht nur gesundheitlich: Wer krank ist, kann nicht lernen. Wer stundenlang Wasser holen muss, verpasst den Unterricht.
Ein Brunnen erleichtert vieles im Alltag: Er ermöglicht regelmäßigen Schulbesuch und schafft neue Chancen im Kleingewerbe. Denn wer Zugang zu sauberem Wasser hat, kann Gemüse anbauen, Tiere versorgen oder handwerklich arbeiten – etwa in der Lebensmittelverarbeitung oder in kleinen Werkstätten. So entstehen Einkommensquellen, die Familien stärken und die Gemeinschaft entlasten.
Deshalb unterstützen wir mit unserem Brunnenprogramm Gemeinden in ganz Ghana – nicht nur in abgelegenen Dörfern, sondern auch in Regionen, in denen viele neue Menschen zuziehen und die Wasserversorgung kaum noch reicht. Die Evangelical Presbyterian Church, Ghana prüft jede Anfrage sorgfältig und arbeitet vor Ort eng mit Dorfkomitees und Fachkräften zusammen.
Brunnenbohrungen sind technisch anspruchsvoll, die Bedingungen je nach Region unterschiedlich – doch ihr Beitrag bleibt entscheidend: Sie sichern die Wasserversorgung und schaffen Perspektiven für die ganze Gemeinschaft.
Ort: überregional
Durchführung: Entwicklungsorganisation der Evangelischen Kirche (EPDRA)
Kostenübersicht: Die Kosten sind sehr unterschiedlich, da sie von der Tiefe des Grundwassers, der Beschaffenheit des Bodens und der Art der Pumpe abhängen.
Schon ab EUR 3.000,- kann ein einfacher Schachtbrunnen angelegt werden.
BU: In vielen Orten in Ghana, wie hier in Akroful, gibt es nur verschmutzte Wasserquellen.
Arbeit mit alten Menschen / Togo
Unser neues Projektheft 2026 können Sie hier ansehen oder als pdf herunterladen.
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