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Segen oder Fluch?

Europäische Altkleiderexporte nach Ghana

Die Norddeutsche Mission, das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung sowie die Kampagne für Saubere Kleidung (Regionalgruppe Bremen) laden am 03.03.2026 im Übersee-Museum Bremen zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein.

Zu klein, zu groß, nicht mehr modisch, falsche Farbe, kaputter Reißverschluss, der Kleiderschrank ist voll, .... es gibt viele Gründe, warum wir Kleider aussortieren und in einen der über 100.000 Altkleidercontainer in Deutschland werfen oder bei Sammelstellen abgeben. Häufig mit der vagen Vorstellung, dass die Kleidung noch kostenlos an Bedürftige in afrikanischen Ländern abgegeben wird. Doch was passiert wirklich mit unseren Altkleidern?

Ein wesentlicher Teil wird tatsächlich sortiert und - gepresst in ca. 50 kg schwere Ballen - exportiert, z.B. nach Ghana, dem wichtigsten Importeur gebrauchter Kleidung in Westafrika. Was dort mit den gebrauchten Textilien aus Europa geschieht, hat die Referentin Ann-Kristin Reinkenhoff von der Universität Freiburg, vor Ort recherchiert. Sie wird uns ihre Ergebnisse vorstellen. Danach schildern Golda Esime Korda und Akou Colette Boateng, zwei Freiwillige der Norddeutschen Mission aus Ghana und Togo, ihre Perspektiven auf die Situation. Abschließend besteht Gelegenheit zu Austausch und Diskussion mit den Referentinnen. 

Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 03. März 2026 um 18 Uhr, Bahnhofsplatz 13, 28195 Bremen

Siehe auch die Petition am Ende dieses Newsletters.

 

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