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"Global Bible"

Ausstellung in Münster

„Global Bible. Vermächtnisse von (post)kolonialen Bibelübersetzungen in der Arktis, Ozeanien und Westafrika“ heißt eine Ausstellung im Bibel Museum Münster, die noch bis zum 1. März 2026 läuft. Auch die Arbeit der Norddeutschen Mission ist hier dargestellt worden.

Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Arbeit indigener Übersetzer. Sie wurden bisher oft übersehen, obwohl es für deutsche und englische Missionare ohne sie nicht möglich gewesen wäre, die Bibel und die damit verbundene Glaubens- und Lebenswelt den Menschen in den Kolonien nahe zu bringen.

„Denn man muss [...] denjenigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; so verstehen sie es denn," hatte schon 1530 Martin Luther in seinem „Sendbrief vom Dolmetschen" als Credo ausgegeben. Die „zielgruppengerechte Sprache", wie Museumsdirektor Prof. Holger Strutwolf Luther modernisierte, war ein extrem aufwändiges Unterfangen, für das die verschiedenen Sprachen in einem besetzten Gebiet erfasst, in Wörterbüchern und Grammatiken strukturiert und dann in Bibeldrucken verfestigt werden mussten. Ein Unterfangen, das auch von politischen, religiösen und ökonomischen Strukturen beeinflusst war, wie beispielsweise die Berichte der Bibelgesellschaften zeigen.

Bibel Museum Münster, Pferdgasse 1, 48143 Münster. Die – So 10 -18 Uhr. Eintritt frei. Jeden Sonntag findet um 15 Uhr eine öffentliche Führung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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