Die Zivilgesellschaft will bei der Planung eines nationalen Gedenk- und Lernorts zum deutschen Kolonialismus mitreden. Beim Folgetreffen am 25. November geht es darum, eine gemeinsame Position abzustimmen, den aktuellen Stand des Positionspapiers vorzustellen und die nächsten Schritte zu verabreden.
Ob dieser Ort in Bremen entstehen soll, beschäftigt derzeit Politik und Zivilgesellschaft in Bremen und Berlin. Das Afrika-Netzwerk Bremen und bremen.global haben deshalb bereits zweimal Engagierte aus Stadt und Region zusammengebracht. Das gemeinsame Anliegen: Der Gedenk- und Lernort darf nicht ohne diejenigen geplant werden, die sich seit Jahren, oft ehrenamtlich und gegen Widerstände, mit kolonialem Unrecht befassen und für die Einbeziehung der Stimmen Betroffener eintreten.
Aus diesen Treffen ist ein Positionspapier entstanden, das eine Redaktionsgruppe derzeit für die Mitzeichnung vorbereitet. Außerdem gibt es beim Treffen einen Überblick darüber, was seit Oktober passiert ist.
Wann: Mittwoch, 25. November 2026, 18:00 Uhr
Wo: Afrika-Netzwerk Bremen, Bürgermeister-Smidt-Straße 47 (Eingang im Durchgang, neben dem „Quo vadis“-Geschäft)
Für wen: Vertreter:innen zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie Einzelpersonen
