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18.01.2021

Covid-19-Impfdosen in Afrika Mitte des Jahres

AU kritisiert zu geringe Impfdosenmenge

Die Afrikanische Union (AU) hat 270 Millionen Impfstoffe gegen Covid-19 für den Kontinent beschafft. Ab April diesen Jahres sollen mindestens 50 Millionen Dosen bereit stehen.

Zur Finanzierung wurde eine Vereinbarung zwischen Weltbank und der panafrikanischen Afreximbank (Africa Export-Import Bank) geschlossen.

Bislang ist Afrika vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen, die Zahlen liegen deutlich unter denen europäischer Länder und den USA. Allerdings muss auch der Kontinent mit einer zweiten Welle kämpfen, Südafrika ist mit rund 1,2 Mill. Infizierten und ca. 35.000 Todesfällen am stärksten betroffen.

Die von der AU eingeleitete Initiative hat zum Ziel, für einen gerechten Zugang zu den Impfstoffen zu sorgen. Bis Ende des Jahres will die Weltgesundheitsorganisation WHO für mindestens 20% der afrikanischen Bevölkerung Impfstoffe bereitstellen. Allerdings befürchtet die AU, dass die bereitgestellten Dosen nicht ausreichen, um die Pandemie einzudämmen und darüber hinaus die angestrebten 20% geimpfter Personen nicht ausreiche. Für einen effektiven Schutz sei nach Ansicht von Wissenschaftlern eine Impfquote von 60% nötig, um die Ausbreitung der Krankheit deutlich zu verlangsamen.

Daher hat die AU Gespräche mit weiteren Pharma-Firmen aufgenommen, um mehr Impfmaterial zu bekommen, als Pfizer-BioNTech und AstraZeneca zu liefern bereit sind.

Covid-19-Infektionen in Ghana: 61.489; in Togo: 4.662; Todesfälle in Ghana: 367; in Togo: 75

(Stand 25.1.2021)

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