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Schulbänke für Schulen in Notse und Naolo (KP 1620)

Die Zahl der Schulbänke reicht nicht aus, viele sind kaputt und müssen ersetzt werden.

In Togo kann jedes Kind zur Schule gehen, denn es besteht Schulpflicht. Die Schulgebühren wurden offiziell abgeschafft, und es gibt eine Vielzahl von Schulen im Land. So die Theorie, die Realität sieht jedoch anders aus.
Die wirtschaftliche Lage des Staates ist schlecht. Die Mehrzahl der Togoer hat keine feste Anstellung, sondern arbeitet in der Landwirtschaft oder im informellen Sektor, somit fehlen dem Staat auch Einnahmen aus Lohn- und Einkommenssteuer. Zudem ist die Kaufkraft der Menschen so niedrig, dass auch Mehrwert- und Umsatzsteuer kaum zu den Staatseinnahmen beitragen.

Dadurch fehlen die Mittel zur Finanzierung des Schulwesens. Dies hat zur Folge, dass die Gelder zum Unterhalt der Schulen nicht ausreichen und viele Schulen dringend renovierungsbedürftig sind und neu ausgestattet werden müssten. Hinzu kommt, dass durch das allgemeine Bevölkerungswachstum auch die Zahl der Kinder im Land gestiegen ist. Dadurch fehlen Lehrer. Viele Schulen stellen deshalb Personal ein, das nicht vom Staat bezahlt wird. Um die Kosten für den Unterhalt der Gebäude und das zusätzliche Personal zu finanzieren, sind viele Schulen gezwungen, eigene Schulgebühren zu erheben. Eine zusätzliche Belastung für die Familien sind zudem die Ausgaben für Schuluniformen, Hefte und Bücher.


Viele Eltern sind zu arm, um dies alles zu bezahlen. Sie schicken ihre Kinder nicht mehr zum Unterricht, sondern lassen sie zuhause mitarbeiten, damit sie zum Unterhalt der Familie beitragen.
Die Evangelische Kirche in Togo hat schon früh erkannt, dass Bildung essentiell für die Entwicklung und die Zukunft junger Menschen ist.

Mit mittlerweile 138 Grundschulen und 9 Gymnasien spielt sie eine große Rolle im Bildungswesen des Landes. Aber auch sie ist von den zusätzlichen Ausgaben an den Schulen betroffen und mit ihren geringen Einnahmen aus den Kollekten überfordert.


In Notse und Naolo, im Zentrum des Landes, fehlen an zwei Evangelischen Grundschulen zusätzliche Schulbänke. An Stelle von zwei drängen sich vier Kinder in die verschlissenen Bänke. Um nicht die Eltern mit den Kosten neuer Schulbänke belasten zu müssen und den Kindern der ärmsten Familien die Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen, haben sich die Elternräte der Schulen mit der Bitte um Unterstützung an uns gewandt.

Auf einen Blick:

Projekt: Ausstattung von zwei Grundschulen mit lokal hergestellten Schulmöbeln
Ort/Region: Notse und Naolo / Région Sud Est
Durchführung: Elternräte der Evangelischen Grundschulen
Kostenübersicht:
122 Schulbänke à EUR 30,-: EUR 3.660,--
20 Kindertische und Stühle à 12,-: EUR 240,--
Projektdurchführung und -begleitung: EUR 195,--
Gesamtbedarf: EUR 4.095,--

PS: Mit der Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender konnte dieses Projekt inzwischen erfolgreich verwirklicht werden. Einen ganz herzlichen Dank an alle, die dabei mitgeholfen haben!

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