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Brunnen in Kati (KP 1223)

Brunnen müssen sachgerecht angelegt werden mit einem Ablauf für verschüttetes Wasser und einer Abdeckung zum Schutz der Kinder.

Eine Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) brachte alarmierende Ergebnisse: In Afrika steht den einzelnen Menschen immer weniger Trinkwasser zur Verfügung. Nur 26 von 53 Ländern befinden sich auf dem Weg, die Millenniums-Entwicklungsziele bis 2015 zu erreichen und die Zahl derer zu halbieren, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Der von der UNEP herausgegebene Wasseratlas für Afrika zeigt aber auch einige Erfolge: So konnte durch Projekte zur besseren Ausnutzung von Regenwasser die Nahrungssicherheit in Dürregebieten erhöht werden. Bewässerungsprojekte im Sudan, im Senegal und in Kenia haben die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln verbessert.

In Afrika ist die Kindersterblichkeit noch immer extrem hoch. Ein Grund hierfür sind Durchfallerkrankungen, die durch verschmutztes Wasser hervorgerufen werden. In den Entwicklungsländern leidet ein Kind im Durchschnitt dreimal im Jahr an schwerem Durchfall. Weltweit sind jährlich 1,4 Milliarden Kinder betroffen. Bei Kindern, die der Krankheit bei gleichzeitiger Unterernährung wenig entgegensetzen können, führt eine schwere Diarrhöe durch die Austrocknung des Körpers oft innerhalb von wenigen Tagen zum Tod. Selbst wenn eine Durchfallerkrankung nicht tödlich verläuft, sind die Auswirkungen auf die Entwicklung eines Kindes verheerend. Durch den Durchfall wird die Aufnahme von Nährstoffen verringert, es kommt zu einem Nährstoffmangel. Für eine gesunde geistige und körperliche Entwicklung fehlen dann dem Körper die notwendigen Grundstoffe. Durchfallerkrankungen bei Kindern können deshalb weitreichende Folgen auf die Entwicklung des Kindes und auf sein weiteres Leben haben. Durch den Zugang zu sauberem Wasser wird jedoch ein großer Teil der Infektionen verhindert.

Dies haben auch die Menschen in Kati erkannt. Es gibt in dem Dorf viel zu wenige Brunnen. Viele müssen ihr Trinkwasser über weite Entfernungen aus Bächen und Tümpeln nach Hause tragen. Dieses Wasser ist extrem verschmutzt und Ursache für viele Erkrankungen. Aus diesem Grund hat sich in der evangelischen Gemeinde eine Gruppe zusammen getan, um mit einem Brunnenprojekt zu beginnen. Alle möchten aktiv mithelfen. Die Anlage eines Brunnens muss jedoch von Spezialisten durchgeführt werden, die die Gemeinde nicht bezahlen kann. Deshalb haben sie uns um Hilfe gebeten.

Dieses Projekt konnte inzwischen mit der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern verwirklicht werden. Einen ganz herzlichen Dank an alle, die dabei mitgeholfen haben!

Der Bedarf an Brunnen ist in Togo enorm. Deshalb bitten wir um Unterstützung für die Anlage von Brunnen in weiteren Dörfern. (Bitte bei Überweisungen als Verwendungszweck "Brunnenprogramm Togo" angeben).

Auf einen Blick:

Projekt: Anlage eines Brunnens mit Wassertank
Ort/Region: Kati / Région Sud Maritime
Durchführung: Projektkomitee der evangelischen Gemeinde
Kostenübersicht:
Werkzeuge: EUR 300,--
Grabung des Brunnens: EUR 1.400,--
Tank, Wasserturm, Leitungen: EUR 1.900,--
Projektdurchführung und –begleitung: EUR 180,--
Gesamt: EUR 3780,--

 

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Dieses Projekt konnte inzwischen mit der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern verwirklicht werden. Einen ganz herzlichen Dank an alle, die dabei mitgeholfen haben!

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