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Ausbau der Dzemeni - Clinic (KP 1153/Ghana)

In der Klinik in Dzemeni lernen die Frauen, wie wichtig Hygiene zur Vermeidung von Krankheiten ist.

In Afrika wurden in den letzten Jahren große Erfolge in der Verbesserung der medizinischen Versorgung erzielt, trotzdem: es sterben immer noch zu viele Kinder! Laut UNICEF sterben fast 9 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag, in vielen Fällen an vermeidbaren und leicht behandelbaren Erkrankungen. Die wichtigsten Todesursachen sind Durchfall, Lungenentzündung, Mangelernährung, Malaria aber auch Aids. Das Milleniumsziel der Vereinten Nationen, nämlich die Senkung der Kindersterblichkeit weltweit bis 2015 um zwei Drittel im Vergleich zu 1990, wird wohl nicht erreicht werden können. 1990 waren noch 12,7 Millionen Kinder gestorben, bevor sie fünf Jahre alt wurden. Heute sind die Zahlen erfreulicherweise um 28 % durch die Anstrengungen im Gesundheitswesen gesunken, trotzdem ist die Kindersterblichkeit noch immer inakzeptabel hoch. Dabei gibt es weltweit große regionale Unterschiede. 93 % aller Todesfälle bei Kleinkindern entfallen auf Afrika und Asien. In Indien, Nigeria und der Demokratischen Republik Kongo sterben laut dem UN- Bericht 40 Prozent der Kinder. Weitere Anstrengungen im Gesundheitswesen sind deshalb von größter Wichtigkeit, um die Lebenssituation der Menschen zu verbessern.

Das ist auch der Grund, warum sich die Evangelical Presbyterian Church, Ghana (E.P. Church) in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung engagiert. Sie unterhält eine Vielzahl von Gesundheitseinrichtungen, überwiegend kleine Gesundheitsstationen oder Kliniken (Kleinkrankenhäuser ohne Arzt), die auf dem Land der Bevölkerung vor Ort wichtige Hilfe bei Erkrankungen geben, aber auch Gesundheitsvorsorge betreiben. Die Ausstattung und der Unterhalt der Gebäude bringt die E.P. Church jedoch an ihre Grenzen. Von den geringen Einnahmen aus Kollekten in den Gemeinden lassen sich Instandhaltungen und Renovierungen kaum finanzieren. So brauchte die Klinik in Dzemeni, einem kleinen Ort am Volta – See, eine Überdachung für den Wartebereich der Patienten. Gerade an Markttagen, wenn besonders viele Patienten die Klinik aufsuchen, mussten die Kranken vorher in der prallen Sonne oder im Regen auf ihre Behandlung warten. 

EUR 2.205,-- wurden für den Bau einer Überdachung gebraucht, die Dank der Spenden an die Norddeutsche Mission überwiesen werden konnten. Einen herzlichen Dank an alle, die dieses Projekt unterstützt haben.

Auf einen Blick:

Projekt: Bau eines Unterstands für wartende Patienten
Ort/Region: Dzemeni - Tongor/ Western Presbytery
Durchführung: Entwicklungsabteilung der E.P. Church
Kostenübersicht:
Dachbleche: EUR 800,--
Bauholz: EUR 350,--
Kies, Sand, Zement: EUR 400,--
Möbel, Bänke: EUR 550,--
Projektdurchführung und -begleitung: EUR 105,--
Gesamt: EUR 2.205,--

 

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