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Solarlampen für Amesinyakofe

Viele Dörfer sind noch nicht an das Stromnetz angeschlossen.

Ein Stromanschluss ist auch heute noch ein Luxus, den sich viele Menschen nicht leisten können. Weltweit hat fast die Hälfte aller Haushalte keinen Anschluss an ein elektrisches Netz. Vielen Ländern fehlen die Mittel, um flächendeckende Netze aufzubauen oder teure Kraftwerke zu betreiben. Ghana hat im Vergleich zu den Nachbarländern bei der Stromversorgung in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Nach dem Bau des Akosombo-Staudamms mit seinen Wasserkraftwerken wurde auch mit einem landesweiten Elektrifizierungsprogramm begonnen, durch das heute fast alle größeren Ortschaften Strom bekommen. Trotzdem gibt es auf dem Land noch viele abgelegene Dörfer, die nicht an das Netz angeschlossen sind und die auch in absehbarer Zeit keinen Strom erhalten werden.

In den Tropen geht die Sonne gegen 18 Uhr unter. Wegen der angenehmeren Temperaturen werden viele Aktivitäten in den Abend verlegt. Ohne Strom für Beleuchtung sind die Menschen auf Kerzen oder Petroleumlampen angewiesen. So werden in Afrika rund 1,5 Millionen Tonnen Petroleum pro Jahr für Beleuchtung verbrannt. Neben den hohen Kosten für die Bevölkerung, den hohen CO2-Emissionen mit dem negativen Effekt auf den Klimawandel, verursachen die Abgase der Petroleumlampen auch schwere gesundheitliche Schäden bei den Menschen.

Die Nutzung von regenerativer Solarenergie ist der einzige Weg zur Erzeugung von günstigem Licht ohne klimaschädliche und die Gesundheit beeinträchtigende Wirkungen. Dazu eignen sich Solarleuchten wie zum Beispiel die SOLUX-Leuchte, die speziell für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen entwickelt wurde. Die robuste, aber trotzdem leichte und handliche Leuchte wird tagsüber mit einer Solarpaneele aufgeladen und liefert abends Licht für 4-5 Stunden. Ihr Licht ist heller als drei Petroleumleuchten. Pro Solarlampe können bis zu 33 Liter Petroleum pro Jahr eingespart werden.

Auch in dem kleinen ghanaischen Dorf Amesinyakofe gibt es keinen Strom, und es besteht keine Aussicht, an das Stromnetz angeschlossen zu werden. Die evangelische Gemeinde würde gerne Solarlampen einführen, die Menschen im Dorf sind jedoch zu arm, um den gesamten Preis für eine Lampe zahlen zu können. Deshalb haben sie sich mit der Bitte um einen Zuschuss an uns gewandt.

Auf einen Blick:

Projekt: Beschaffung von 50 Solarlampen für 50 Familien
Ort/Region: Amesinyakofe / Ho-East Presbytery
Durchführung: Entwicklungsabteilung der E.P. Church
Kostenübersicht:
50 Solarlampen à EUR 50,-: EUR 2.500,--
Ausbildungskurse:EUR 500,--
Projektdurchführung und –begleitung: EUR 150,--
Gesamt: EUR 3.150,--

 

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