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Christliche Aus- und Fortbildung in Togo: MP 2210

Franck Agbi-Awume ist der Leiter der Abteilung Christliche Aus- und Fortbildung.

Wichtig für eine gut aufgestellte Kirche ist die Ausbildung ihrer Mitarbeitenden. Daher gibt es bei der Evangelischen Kirche in Togo (EEPT) eine Abteilung, die dafür verantwortlich ist.

„Die Arbeit des Referats für Christliche Aus-und Fortbildung ist sehr breit gefächert“, meint der Leiter Dr. Franck Agbi-Awume. „Wenn man es mit einem Ministerium in einer Regierung vergleichen wollte, wäre es ein Schlüsselministerium, da es alle Aspekte des kirchlichen Lebens berührt.“ Daher ist diese Abteilung beim Sitz der Kirchenleitung in Lomé angesiedelt. So ist auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen wie denen für Kindergottesdienst oder Stipendien gewährleistet. „Grundsätzlich könnte man sagen, dass es meine Aufgabe ist, sicherzustellen, dass die kirchliche Lehre, die die EEPT vertritt, sich auch Geltung verschaffen kann“, so der Pastor. „Dabei geht es einerseits um die Vermittlung der Positionen der EEPT. Andererseits aber auch gleichzeitig darum, den Wertekanon der EEPT immer wieder zu hinterfragen und ihn stets neu am Evangelium auszurichten.“

Ein praktischer Arbeitsbereich ist die Schulung von angehenden Pastorinnen und Pastoren vor ihrer Ordination. „Darüber hinaus bin ich aber im Grunde für die Fortbildung von allen Aktiven in der Kirche verantwortlich“, erklärt Agbi-Awume. „Ich organisiere Seminare und Workshops für Pastoren, Diakone und Diakoninnen und Kirchenvorstände. Genauso aber auch für Chöre, Jugend- und Frauengruppen. Alle haben verschiedene Herausforderungen zu meistern und können dabei Unterstützung gebrauchen. Allerdings kostet das natürlich auch Geld, denn ich muss viel unterwegs sein.“ Auch die geistliche Begleitung der Pastoren ist durch diese Abteilung der Kirche gewährleistet. Es werden Einkehrtage angeboten mit Meditationen und Diskussionen zu theologischen Themen und gottesdienstlicher Praxis.

Die Themen, die Franck Agbi-Awume in den Gemeinden und bei monatlichen Treffen von Delegierten der sechs kirchlichen Regionen anbietet, sind vielfältig. Er nennt einige Beispiele: Das Konzept des Leibes in Christus: Viele Glieder, aber ein Leib; Der Zehnte; Erntedank; Kirche mit Kindern und Konfirmandenunterricht: Bedeutung und Wichtigkeit innerhalb der Kirche; verschiedene Konfessionen und ihre Glaubensinhalte; Gemeindemanagement, aber auch: HIV/Aids oder die politische Krise in Togo aus der Sicht der EEPT.

Schließlich ist der Leiter der Abteilung Christliche Aus- und Fortbildung auch an der Auswahl des Synodenthemas beteiligt. „Dafür beobachten wir die Sorgen und Überlegungen, die unser Land und insbesondere unsere Kirche umtreiben“, sagt er. „Wir verfolgen aber auch die Ideen und Aktionen unserer ökumenischen Partner, also der Kirchen, die in der NM verbunden sind, der in Frankreich ansässigen Missionsgesellschaft Cevaa, der Allafrikanischen Kirchenkonferenz, der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen und des Ökumenischen Rates der Kirchen.“

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