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Norddeutsche Mission unterstützt togoische Kirche in angespannter Lage

Oppositionsberichten zufolge wurden am 8. und 10. Dezember bei Demonstrationen in Togos Hauptstadt Lomé und in Sokodé im Norden des Landes mindestens sechs Menschen von Sicherheitskräften erschossen, darunter ein 10jähriger Junge.

Die Regierung im westafrikanischen Togo hat für den 20. Dezember Parlamentswahlen angesetzt. Die Oppositionsparteien hingegen fordern zuvor Reformen wie die paritätische Besetzung der Wahlkommission mit Regierungs- und Oppositionsmitgliedern. Da die Regierung von ihrem Plan bisher nicht abgerückt ist, rief die Opposition zum Wahlboykott und zu Demonstrationen auf. Die Behörden verbieten weitere Proteste wegen des „hohen Risikos schwerer Störungen der öffentlichen Ordnung“, die Opposition will sich nicht daran halten und mahnt die Versammlungsfreiheit an. Ihren Angaben zufolge wurden am 8. Dezember bei Demonstrationen in Sokodé 26 Menschen verletzt, z.T. schwer, ein 10jähriger Junge erschossen. In Lomé hätte es mindestens 31 Verletzte sowie fünf Tote gegeben.

Die Norddeutsche Mission unterstützt die Bemühungen ihrer Mitgliedskirche, der Evangelischen Kirche in Togo (EEPT), die in dieser Situation zu Frieden und Gewaltfreiheit aufruft. Die Wahlen müssten verschoben werden, bis die Voraussetzungen für eine faire und transparente Durchführung geschaffen seien. Die Opposition wird aufgefordert, bei ihren Protesten gewaltfrei vorzugehen.

Bremen, den 11. 12. 2018

Hannes Menke
Generalsekretär (bis 06/2019)


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