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Bau einer Grundschule in Ahépé KP 2124/Togo

Die einfachen, aus lokalen Materialien gebauten Schulen müssen wegen der tropischen Klimabedingungen nach einigen Jahren erneuert werden.

In Ahépé hat es schon immer an einer ausreichenden Schulinfrastruktur gefehlt. Da vom Staat keine Hilfe zu erwarten war, haben sich im Jahr 1997 Mitglieder der Evangelischen Gemeinde und die Eltern der Schülerinnen und Schüler zusammengeschlossen, um ihre eigene Schule zu bauen.

In Togo, wie auch in den meisten anderen afrikanischen Ländern, wächst die Bevölkerung rasant. Während vor 100 Jahren nur etwa zwei Milliarden Menschen auf der Erde lebten, sind es heute mit mehr als 7,5 Milliarden fast viermal so viele.

Die hohen Geburtenraten führen zu einem sehr niedrigen Durchschnittsalter der Bevölkerung und einem hohen Anteil an jungen Menschen. Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung, in der Behandlungsmöglichkeit von Krankheiten, Impfkampagnen sowie Verbesserungen bei Hygiene und Ernährung sind Gründe für diese Entwicklung. Gleichzeitig droht durch fehlende Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten eine zunehmende Verarmung der Bevölkerung. Deshalb sind trotz der in den vergangenen Jahrzehnten erreichten Senkung der Geburtenraten weitere Anstrengungen nötig, um das Bevölkerungswachstum zu regulieren.

Ein wesentlicher Faktor dabei ist die Bildung. Denn eine bessere Bildung begünstigt den Einsatz von Verhütungsmitteln. Sie hat gleichzeitig einen positiven Effekt auf die Gesundheit von Mutter und Kind, senkt so die Sterblichkeit von Kleinkindern und macht dabei weitere Geburten unwahrscheinlicher. Höhere Einkommen infolge höherer Bildung und die entsprechenden Einbußen im Fall einer Geburt reduzieren den Kinderwunsch.

Bildung für ihre Kinder, um ihnen so eine Zukunft zu geben, ist für die Eltern und die Mitglieder der Evangelischen Gemeinde schon immer ein wichtiges Anliegen gewesen. Die von ihnen vor 23 Jahren mit einfachen Mitteln selbst gebaute Schule ist durch die tropischen Klimabedingungen baufällig geworden. Ein Neubau ist dringend notwendig. Auch jetzt werden alle mithelfen. Für die Beschaffung der Baumaterialien und für Handwerkstätigkeiten fehlt allerdings das Geld.

Auf einen Blick:

Projekt: Neubau einer Grundschule mit drei Klassen für 408 Schülerinnen und Schüler
Ort/Region: Ahépé/Région Sud Maritime
Durchführung:Verwaltungsrat der Evangelischen Gemeinde und der Elternrat
Kostenübersicht:
Baumaterialien, Zement, etc.: EUR 2.250,-
Dachstuhl, Dachbleche: EUR 1.700,-
Handwerkskosten: EUR 315,-
Projektdurchführung und –begleitung: EUR 225,-
Gesamt: 4.490,-