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Konfirmandenspende 2013

Wer nichts anderes zu trinken hat, trinkt auch verschmutztes Wasser. KonfirmandInnen und SchülerInnen aus Deutschland können helfen, den Kindern und Jugendlichen in Ghana und Togo Zugang zu sauberem Trinkwasser zu geben. Einen Flyer mit mehr Informationen können Sie als pdf-Datei herunterladen:

Projekt für Schulen

Sie fliegt von der Schule. 
Nur weil ihre Eltern kein Geld haben! 
Vier Schulstunden Lernen und Trommeln mit der Norddeutschen Mission. 
Und am Ende eine Aktion, die Sinn macht und Selbstvertrauen stärkt. 
Den Flyer für unser Projekt für Schulen können Sie sich als pdf-Datei herunterladen:

Missions- und Kolonialbilder: Eine Welt zwischen den Kulturen?

Am Beispiel der Archivbilder der Norddeutschen Missionsgesellschaft

Dr. Kokou Azamede
Département d'Allemand, Université de Lomé

Dienstag, 22.1.2013
16:15 Uhr
Seminar- und Forschungsgebäude der Universität Bremen
Raum 2060
(Enrique-Schmidt-Straße 7)

Dr. Kokou Azamede ist Experte für die Archivbilder aus der Geschichte Togos. Für sein derzeitiges Forschungsprojekt am Frobenius-Institut der Frankfurter Universität hat er ein Kategorienschema erstellt, anhand dessen er die Bilder bezüglich der kulturellen, sozialen, religiösen, politischen und historischen Kontexte der einheimischen Abgebildeten wissenschaftlich und pädagogisch beschreibt und interpretiert. In dem Vortrag wird er sich mit Blick auf Archivbilder der Norddeutschen Mission (ím Bremer Staatsarchiv) mit folgenden Fragen auseinandersetzen:
1.    Was strebt der Abgebildete an, wenn er sich zwangsweise oder freiwillig aufnehmen lässt?
2.    Was erzielte der Fotograf, wenn er seine Kamera auf den „Einheimischen“ richtet?
3.    Sind die Erwartungen oder die Folgen der jeweiligen Handlungen jedem Akteur bewusst?


Eine Antwort auf diese Fragen könnte helfen, bei der Bildinterpretation die Rollen der einzelnen Individuen oder Akteure zu klären.
(Veranstalter: Institut für Religionswissenschaft und Religionspädagogik)

 

Helfen mit Sinn

Theologische Ausbildung am Trinity - Seminary in Accra

In Legon, einem Stadtteil der ghanaischen Hauptstadt Accra, liegt die wichtigste theologische Ausbildungsstätte der Evangelical Presbyterian Church. In dem von fünf Kirchen getragenen Seminar lernt der pastorale Nachwuchs von Anfang an die Vorteile von praktizierter Ökumene kennen. 

„Was denken Sie? Wie lange gibt es uns schon?“ fragt der Präsident des „Trinity Theological Seminary“, Pastor Dr. Joseph Mante sichtlich stolz. Und dann gibt er selbst die Antwort: „Seit 1942. In dem Jahr gründeten die Methodistische Kirche Ghanas, die Presbyterian Church und die E.P.Church dieses Seminar. 1967 kamen die Anglikanische Kirche und die Zion Kirche dazu. Allen gemeinsam war der Wunsch, eine ökumenische theologische Ausbildung auf die Beine zu stellen.“Und das ist ihnen offensichtlich gut gelungen. Das Trinity Seminary ist die maßgebliche theologische Ausbildungsstätte in Ghana, ihr guter Ruf gilt über die Grenzen hinaus in ganz Westafrika. Weitere Kirchen, die nicht zu den fünf Trägerkirchen gehören, schicken ihre Studentinnen und Studenten hierher: die Afrikanische Methodistische Kirche und die Lutheraner, ebenso mehrere charismatische und pfingstlerische Kirchen.

„Bei uns funktioniert die Ökumene“, meint Dr. Mante, Mitglied der Presbyterian Church. „Wir respektieren uns gegenseitig, ja mehr noch: Das Verhältnis – auch zu den Pfingstlern – ist von Herzlichkeit und gegenseitigem Verständnis geprägt. Das macht Mut und ist vielleicht auch ein Beispiel für Andere. Genau deswegen liegt mir die Arbeit hier auch so am Herzen.“Das Seminar bietet sechs verschiedene akademische Abschlüsse an: Man kann zwischen drei Mastern und je einem Bachelor, Diplom und Zertifikat wählen. Die Inhalte sind breit angelegt: Altes und Neues Testament, Griechisch, Hebräisch, aber auch die ghanaischen Sprachen Ewe, Ga und Twi. Dazu kommen Systematische und Praktische Theologie, Ethik und Philosophie sowie Geschichte, Mission und Ökumene.„Unsere Studierenden sind sehr gern hier“, erzählt der Präsident. „Da kommen verschiedene Faktoren zusammen. Das wunderbare Gelände, die große Wahlfreiheit bei  Kursen, die zusätzlich zum Pflichtprogramm angeboten werden. Mit Hilfe von Spenden konnten wir außerdem eine Bibliothek mit über 28.000 Bänden aufbauen sowie einen Computerraum mit 25 PCs. Das wird intensiv genutzt. Und wir haben Beziehungen zu theologischen Ausbildungsstätten in den USA und Großbritannien.“

Und so gibt es etwa doppelt so viele Bewerber wie Plätze. Interessenten müssen eine weiterführende Schule erfolgreich abgeschlossen haben. Einige haben sogar bereits einen anderen Beruf, sind Lehrerin oder Musiker, und wenden sich dann der Theologie zu. Benötigt wird außerdem die ausdrückliche Empfehlung einer Gemeinde der entsendenden Kirche. Nach dem etwa dreijährigen Studium (je nach Vorbildung und gewähltem Studienabschluss) sind die Absolventen zwei Jahre in einer Gemeinde tätig. Ist diese Zeit erfolgreich verlaufen, wird die Ordination in den Blick genommen.

„Ganz ohne finanzielle Unterstützung von außen können wir das Seminar allerdings nicht aufrecht erhalten“, erläutert Joseph Manti. „So übernehmen im Prinzip die Kirchen die Kosten für die Ausstattung und Ausbildung. Allerdings müssen die Studierenden einen Eigenanteil von 200 Cedis (=88 Euro) pro Monat für Unterkunft und Verpflegung, Bücher und Kopien leisten. Da steuern Familienangehörige und Freunde etwas bei, trotzdem schaffen das nicht alle. Außerdem wollen wir das Niveau der Ausbildung und der Bibliothek halten und müssten dringend weitere Bücher anschaffen.“

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