Hilfe für alte Menschen (KP 1323) Bericht


EGLISE EVANGELIQUE PRESBYTERIENNE DU TOGO
DEPARTEMENT DE LA PASTORALE SOCIALE
DIRECTION DE LA SOLIDARITE CHRETIENNE
DIVISION AUMONERIE ET DIACONIE

SECTION AUMÔNERIE PERSONNES AGEES
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Übersetzung: Wolfgang Blum



Die Abteilung der Alten-Seelsorge der Evangelischen Kirche in Togo ist Teil der diakonischen Arbeit der Kirche. Sie hat das Ziel, benachteiligten Menschen zu helfen.
In diesem Zusammenhang ist es unsere Aufgabe, alte Menschen in ihrem täglichen Leben zu begleiten, sie aus der Isolation zu holen und ihnen ein Leben in Gesundheit zu ermöglichen.

Wir haben seit dem Beginn des Programms im Jahr 2008 kontinuierlich diese Arbeit fortgeführt. Hausbesuche, Fortbildungen für ältere Menschen, Bewusstseinsbildung und eine Basisgesundheitsversorgung waren die wichtigsten Maßnahmen, die unsere Arbeit geprägt haben.

Die Maßnahmen im Einzelnen:
In der Regel arbeiten wir jeden Monat mit allen Alten-Gruppen der Gemeinden.
Wir haben 3-4 Fortbildungen in jeder der 6 Gruppen durchgeführt.
Die Themen waren: Hygiene, gesunde Ernährung, Sport und Gesundheit, gegenseitige Hilfe, Krebserkrankungen, Ängste und ihre Auswirkungen auf unsere Gesundheit, Medikamentenmissbrauch und vieles andere mehr.
Die Themen variieren je nachdem, was in den Gruppen als Interesse geäußert wird.

In monatlichen Treffen werten wir unser Programm aus. Es gibt ein Büro, das die Arbeit in den Gruppen koordiniert und uns über aktuelle Entwicklungen wie zum Beispiel über erkrankte Personen informiert. Im Fall, dass jemand weiter entfernt wohnt oder ernsthaft erkrankt ist, machen wir außerplanmäßige Hausbesuche. Je nach Bedarf führen wir auch kurzfristige Fortbildungen durch.

Als Verantwortliche für das Programm besuche ich alle Erkrankten. Gleichzeitig besuchen die Mitglieder der Gruppen, die aktiv sind, diejenigen, die ihre Häuser nicht mehr verlassen können. Dazu gehören ebenfalls Krankenbesuche, falls jemand in ein  Krankenhaus eingewiesen werden musste.

In regelmäßigen Abständen kommen wir auch mit den Gruppen zusammen, um gemeinsam zu essen.  Dies ist für uns eine gute Gelegenheit, sich wieder zu sehen, sowie Lieder aus der alten Zeit, Gedichte und Märchen zu hören. Dies gibt den alten Menschen ein neues Lebensgefühl. Zu diesen Treffen gehen wir meistens zu Fuß, nur selten benutzen wir Fahrzeuge.


Die Ärmsten der alten Menschen  versorgen wir zudem mit finanziellen Hilfen, Nahrung und Kleidung.

Für die Zukunft haben wir den Traum, ein Alten-Zentrum bauen zu können, das als Treffpunkt und Fortbildungszentrum für ältere Menschen dienen soll.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass unser Programm einen neuen Ansatz verfolgt, der sehr erfolgreich ist und schon vielen alten Menschen geholfen hat. Wir sind von verschiedenen Seiten gebeten worden, das Programm über unsere Gemeinden in Lomé hinaus auszuweiten und auch in Gemeinden im Landesinneren zu arbeiten.

Dieses Programm  wäre ohne die Unterstützung durch Spenden an die Norddeutsche Mission nicht möglich gewesen. Deshalb möchte ich mich bei allen, die mitgeholfen haben, ganz herzlich bedanken.


Lomé, den 30. Januar 2014




Die Programm-Verantwortliche
Christine Mensah-Foli

 

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