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Vertrag über Lithiumabbau

Ghanaisches Parlament diskutiert über Ratifizierung

Der Vertrag, dessen Bearbeitung schon länger läuft (wir berichteten im Newsletter darüber), umfasst u.a. neue Lizenzbedingungen, die an die aktuellen Marktpreise angepasst wurden. Der Beginn für den ersten kommerziellen Lithiumabbau in Ghana steht damit kurz bevor, wenn die Abgeordneten zustimmen.

Atlantic Lithium, die australische Firma, die die Lizenz erhalten soll, teilte mit, dass der überarbeitete Minenvertrag für das Ewoyaa-Projekt an den zuständigen Parlamentsausschuss weitergeleitet wurde. Das Abkommen sichert dem Unternehmen das exklusive Recht, über einen Zeitraum von 15 Jahren Lithium im Gebiet Mankessim in der Central Region zu fördern. Eine Verlängerung des Zeitraums ist möglich. Der Vertragsentwurf wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Land und Naturressourcen überarbeitet und an die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und den Mining Code Ghanas angepasst.

Einer der wichtigsten Punkte ist ein gestaffeltes Lizenzgebührensystem, das sich am Marktpreis für Spodumen orientiert, einer der wichtigsten Rohstoffe zur Gewinnung von Lithium. Bei einem Preis von bis zu 1.500 USD/Tonne erhält Ghana 5 % als Lizenzgebühr. Dies steigert sich stufenweise bis zu einem Preis von über 3.000 USD/Tonne auf 12 %. Mit diesen Gebühren ist nach Ansicht der Beteiligten die Wirtschaftlichkeit des Projektes gewährleistet und eine faire Verteilung der Einnahmen gesichert.

Atlantic Lithium geht nach den Gesprächen mit Regierungsvertreter:innen davon aus, dass der zuständige Ausschuss für Land, Forstwirtschaft und Bergbau nach der Prüfung dem Parlament die Annahme des Vertrages empfehlen wird.

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