• News Details

Landstreit endet tödlich

Gewalttätige Auseinandersetzungen im Nordwesten Ghanas

Bei gewaltsamen Zusammenstößen im Norden Ghanas, die Ende letzten Monats begannen, sind mindestens 31 Menschen getötet und fast 50.000 vertrieben worden. Mehr als 13.000 Menschen flohen über die Grenze in die Elfenbeinküste, wie Ghanas Innenminister Mubarak Muntaka mitteilte.

In die Auseinandersetzungen sind ein Dutzend Gemeinden verwickelt. Sie begannen dadurch, dass der örtliche Chief (traditioneller Herrscher) im Dorf Gbiniyiri nahe der ivorischen Grenze Land an einen Bauunternehmer verkaufte, ohne die erforderliche Genehmigung der Gemeinde einzuholen. Als der Unternehmer mit seinen geplanten Arbeiten beginnen wollte, leisteten die Anwohner:innen heftigen Widerstand, in dessen Verlauf auch der Palast des Chiefs in Brand gesteckt wurde.

Örtliche Konflikte um Land und Chiefstreitigkeiten sind im Norden Ghanas immer wieder an der Tagesordnung, allerdings sind Vertreibungen in diesem Ausmaß selten.

Ghanas Nationale Katastrophenschutzorganisation (NADMO) teilte mit, dass rund 48.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden seien, vor allem Frauen und Kinder. Die Behörden befürchten Probleme mit der Lebensmittelversorgung, da die Familien Höfe und Vieh verlassen mussten. Mehr als 700 Soldaten und Polizisten sind aktuell eingesetzt, um die Sicherheit wiederherstellen; außerdem wurde eine Ausgangssperre verhängt. Der Regionalminister von Savannah, Salisu Bi-Awuribe, erklärte, dass inzwischen Ruhe einkehre, da Chiefs und Älteste mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeiteten, um weitere Zusammenstöße zu verhindern. Ein Untersuchungskomitee mit traditionellen Herrschern und dem Nationalen Friedensrat wurde eingerichtet, um die Ursachen zu untersuchen und die Versöhnung zu fördern.

Aktueller Spendenaufruf

Spenden

CEPRODED / Togo

Projektheft 2026

Unser neues Projektheft 2026 können Sie hier ansehen oder als pdf herunterladen.

Konfispende

Die Norddeutsche Mission stellt einen Spendenflyer für Aufforstungsprojekte in Ghana und Togo vor.

weiterlesen...

 

Thursdays in Black: Eine ökumenische Kampagne

Die Norddeutsche Mission hat eine Frauenkonferenz durchgeführt, die das Thema „Sexualisierte Gewalt gegen Frauen" hatte.

weiterlesen.....

Transparenz

Die Norddeutsche Mission verpflichtet sich ....