„Kirchen in autoritären Kontexten. Aktuelle Handlungsspielräume für eine Zusammenarbeit von Christ:innen weltweit“ heißt eine Tagung am 18./19. November in Hamburg. Neben der Missionsakademie Hamburg laden die Norddeutsche Mission, Missio Aachen, das Berliner Missionswerk und die EMW ein.
Obwohl die freie Religionsausübung in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert ist, erleben Kirchen weltweit, dass staatliche Rahmenbedingungen ihre Spielräume stark eingrenzen. Durch das Erfüllen vorgegebener Richtlinien sind sie in ihren Möglichkeiten eingeschränkt bzw. setzen sich selbst aus Vorsicht oder Loyalität enge Grenzen. Für uns wird dadurch der Kontakt mit kirchlichen Partnern schwieriger. Zudem erschwert zunehmender Nationalismus und religiöser Fundamentalismus in vielen Ländern zusätzlich die Kommunikation. Das fordert uns heraus, neu zu überlegen, wie wir mit unseren kirchlichen Partnern in autoritären Kontexten unter diesen Verhältnissen kommunizieren und auch kontroverse theologische und (Kirchen)politische Themen ansprechen können.
Konkrete Erfahrungen im Miteinander verschiedener Partnerkontexte werden am Beispiel China, Russland, Iran, Nicaragua, Indien und Togo diskutiert. Das Togo-Referat hält Mawuli Assimadi, Theologie-Student in Marburg und Mitglied der EEPT.
Datum: 18. November 14.30 Uhr bis 19. November 12.30 Uhr
Anmeldungen unter: https://tagungshaushamburg.com/
