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Hafen von Lomé will Ausstattung verbessern

Zunehmende regionale Konkurrenz erfordert Modernisierung

Das Lomé Container Terminal (LCT) erwartet die Lieferung von neun neuen Containercarriern im zweiten Quartal 2026. Damit soll die Terminalerweiterung unterstützt und der steigende Umschlag bewältigt werden.

LCT arbeitet als Joint Venture zwischen China Merchants Port Holdings und Terminal Investment Limited, einer Tochtergesellschaft der Mediterranean Shipping Company (MSC), der größten Containerreederei der Welt. LCT dient als Hauptplattform für Containerumschlag im Hafen von Lomé und profitiert von der strategischen Lage des Hafens bei den westafrikanischen Umschlagströmen. Die Binnenstaaten Burkina Faso, Mali und Niger haben Abkommen mit Togo über die Hafennutzung geschlossen. Auch die Verbindung nach Nigeria gewinnt an Bedeutung.

Die Terminalkapazität wurde in den letzten Jahren von 2 auf 2,5 Millionen TEU erhöht. Im September 2025 wurden Baggerarbeiten abgeschlossen, die den Zugangskanal auf 18,6 Meter vertieften und das Wendebecken auf 550 Meter verbreiterten. Die Modernisierungen ermöglichen es dem Hafen nun, auch die aktuell größten Containerschiffe mit einer Kapazität von 19.000 bis 24.000 TEU abzufertigen. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der Strategie der MSC, die seit 2025 24.000 TEU-Schiffe in die Region entsandt hat, um der steigenden Nachfrage in wichtigen Märkten wie z.B. Nigeria gerecht zu werden.

Der togoische Knotenpunkt sieht sich jedoch zunehmender Konkurrenz durch andere westafrikanische Häfen wie Tema, Lagos, Cotonou und Abidjan ausgesetzt. Im Jahr 2025 führte Abidjan in der Region beim Gesamtvolumen mit 46,6 Millionen Tonnen. Im Containersegment, wo Lomé zuvor dominierte, haben Tema und Lagos bereits die Schwelle von 2 Millionen TEU überschritten.

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