Daniel Susu, der ghanaische Süd- Nord Freiwillige in der NM-Geschäftsstelle, berichtet von seinen ersten Erfahrungen in Bremen.
Ich bin am 1. Juni 2026 für meinen Freiwilligendienst in Bremen angekommen und möchte euch heute von meinen bisherigen ersten Erfahrungen in Bremen und an meinem Arbeitsplatz berichten. Bislang läuft alles gut – Bremen ist für Neuankömmlinge eine sehr angenehme und sichere Stadt, denn seit meiner Ankunft in Deutschland habe ich mich hier sicher gefühlt. Was Bremen als Stadt in Deutschland angeht, so ist es eine große Ehre, in einer solchen Stadt zu sein; das Sicherheitsniveau ist hoch und für alle Einwohner:innen der Stadt – im Vergleich zu meinem Heimatland – gut.
In den Monaten, die ich bisher hier verbracht habe, habe ich festgestellt, dass die Gesetze des Landes für alle gelten und nicht nur für eine bestimmte Gruppe von Menschen, wie es in manchen Ländern der Fall ist, wo die Gesetze nur für die Armen gelten und die Reichen ungeschoren davonkommen. Seit ich hier bin, habe ich bisher von niemandem Rassismus erfahren, und ich halte das für lobenswert, sowohl für die Stadt als auch für das Land.
In den wenigen Monaten, die ich nun in Bremen bin, habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich die Menschen hier gegenseitig schätzen, unabhängig von der Hautfarbe und unabhängig davon, wo man sich gerade befindet.
Die größte Herausforderung, mit der ich bisher konfrontiert bin, ist die Sprache, und ich arbeite daran, sie zu lernen. In Deutschland zu sein und die Sprache nicht zu sprechen, ist einer der schlimmsten Momente für einen Menschen, denn in Deutschland trifft man kaum jemanden, der Englisch spricht – und selbst wenn sie es können, sprechen sie lieber Deutsch als Englisch. Manchmal ist es wegen der Sprache sehr schwierig, etwas einzukaufen, da man sich in der Landessprache verständigen muss.
An meinem Arbeitsplatz bei der NM arbeite ich mit sehr hilfsbereiten, freundlichen, liebenswerten und offenen Menschen zusammen. Auch wenn ich die Sprache noch nicht gut beherrsche, unterstützen sie mich. Ihre Motivation und ihre Einstellung zur Arbeit sind sehr beeindruckend.
Das ist meine bisherige Erfahrung, und ich genieße wirklich jeden Moment.
