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Anerkennung des Sklavenhandels als schwerstes Unrecht

Ghana will Resolution in UN-Generalversammlung einbringen

Zum Abschluss des Gipfeltreffens der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba hat der ghanaische Präsident John Mahama angekündigt, eine Resolution bei den UN einzubringen.

Diese Resolution soll den transatlantischen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ einstufen. Mahama erklärte, diese Resolution könne die Geschichte nicht wieder gutmachen, aber sie solle sie anerkennen. Dabei gehe es nicht nur um finanzielle Entschädigung, sondern auch um historische Aufarbeitung. Über den transatlantischen Sklavenhandel wurden Millionen Menschen aus West- und Zentralafrika nach Nord- und Südamerika gewaltsam verschleppt. Bereits 2023 hatte Mahamas Vorgänger, Nana Akuffo Addo, einen Vorstoß in gleicher Richtung gemacht und die afrikanischen Staaten dazu aufgerufen, um Reparationszahlungen für das erlittene Unrecht durch Sklavenhandel und Kolonialismus zu kämpfen.

Mittlerweile haben einige westliche Staats- und Regierungschefs die Verbrechen der Kolonialzeit anerkannt, Bundespräsident Steinmeier hat um Entschuldigung gebeten. Auch wurden inzwischen vermehrt geraubte afrikanische Kunstschätze und andere Gegenstände aus Museen an die Herkunftsländer zurückgegeben. Reparationszahlungen wurden bisher aber stets abgelehnt.

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