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02.07.2019

Was für ein Vertrauen!

Süd-Nord-Freiwillige Emefa Van-Lare beim Kirchentag

Was für ein Vertrauen ist das darauf, dass sich die Gläubigen frei nehmen werden, um sich zu treffen? Was für ein Vertrauen ist das darauf, dass wir uns nicht schämen, zu sagen, dass wir Christen und Christinnen sind?

Was für ein Vertrauen ist das, dass 2000 Ereignisse in 5 fünf Tagen stattfinden können?

Welche Zuversicht ist das, dass die Dortmunder Züge das schwere Gepäck tragen können...?

Das diesjährige Thema des Kirchentages war aus 2. Könige 18,19 : "Was für ein Vertrauen" 

Für die, die es nicht wissen: Der "Kirchentag" ist eine fünftägige Veranstaltung, bei der sich alle protestantischen Kirchen in Deutschland treffen. Sie findet alle zwei Jahre in einer anderen Stadt statt. Vor zwei Jahren war der Kirchentag in Berlin, dieses Jahr in Dortmund. Es gibt viele Angebote für alle, Gebete, Bibelarbeiten, Ausstellungen, Seminare, Musikkonzerte und natürlich Essen.

Ich wohne in Bremen, das etwas weit von Dortmund entfernt ist. Die Reise nach Dortmund verlief reibungslos, aber meine Rückfahrt ist eine besondere Geschichte, dank Flixbus. Als ich am Busbahnhof ankam, bemerkte ich, dass Dortmund sehr belebt war, aber was mich schockierte, war die Menschenmenge im Hauptbahnhof. So viele Leute mit Rucksäcken und Schlafsäcken. Auch wenn du nicht wusstest, wohin du gehen solltest, folge einfach der Menge, du wirst ankommen. Was? Es waren so viele Leute, dass jemand die Leute daran hindern musste, in den Zug/die Straßenbahn zu steigen. Wir mussten in Schüben gehen. Ich kann mir vorstellen, wie sich die Einwohner, die sich nicht für den Kirchentag interessierten, fühlten. Sehr verärgert, da bin ich mir sicher. Es ist Sommer, also stellen Sie sich auch die Hitze vor.

Dank Google hatte ich es endlich zu meiner Unterkunft geschafft, die eine weiterführende Schule war. Was mich erstaunte, war die Tatsache, dass wir das Zimmer mit Männern teilten. Ich fühlte mich ein wenig unwohl, aber ich schätze, ich musste einfach da durch. Ich habe nur mein Bett aufgestellt und bin mit einigen der anderen Freiwilligen direkt zur Reinoldikirche gefahren. Überall bewegten sich die Leute in Gruppen, und einige sangen. Ich kam zurück, um zu duschen und war nicht sehr glücklich mit dem Badezimmer. Also schlich ich mich immer zum Haus der VEM, um zu duschen. Danke an Rachel, Dika, Gentil und Louise für die Gastfreundschaft.

Die erste Nacht hat es Spaß gemacht, herumzulaufen und die Energie zu spüren. Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt zu sehen. Aber da ich keine Liebhaberin von Menschenmassen bin, bin ich schnell erschöpft von ihnen. Also war ich nach zwei Tagen müde und wollte nach Bremen zurückkommen.

Die Liste der Veranstaltungen ist sehr umfangreich, und ich glaube nicht, dass man alles wahrnehmen kann. Alles, was Sie tun müssen, ist, Ihre Interessen aufzulisten und dann Prioritäten zu setzen. Was mir beim Kirchentag aufgefallen ist, ist die Organisation. Ich bewundere die Herausforderung und den Eifer, ein einwöchiges Programm für so viele Menschen zu organisieren. Außerdem vielen Dank an die Dortmunder, dass sie so gastfreundlich sind.

Es gab eine Website für alle Informationen über den Kirchentag und eine Papierversion für einige von uns. Ich liebte die Souvenirs, die verkauft wurden ebenso wie die Vielzahl von Personen, die für die Hilfeleistung eingesetzt wurden. Sie waren als Pfadfinderinnen und Pfadfinder gekleidet, was unglaublich war.

Eine weitere tolle Sache war, dass die meisten Programme, die ich besuchte, pünktlich starteten. Wenn du zu spät kommst, verpasst du etwas. Die Werbung in und auf den Zügen/Straßenbahnen und die Banner fast überall sorgten für eine tolle Stimmung. Trotzdem war ich, wie ich bereits sagte, müde und konnte es kaum erwarten, Sonntag nach Hause zu kommen.

Aber am Sonntag war ich überwältigt und glücklich. Der große Gottesdienst im Signal Iduna Park (Stadion). Ich wollte zunächst wegen der Menschenmassen nicht hingehen, aber ich muss sagen, dass der Gruppendruck dafür sorgte, das ich doch ging - und ich bereue es nicht. Ich war besorgt, dass ich meinen Bus wegen der Menschenmenge nicht pünktlich bekommen würde. Ich machte mir auch Sorgen um mein Gepäck. Und so konnte ich meine Freude nicht verbergen, als ich in der Nähe des Stadions bestimmte farblich gekennzeichnete Abstellflächen für das Gepäck sah.

Der Gottesdienst war außergewöhnlich, und die Musik war auf dem Punkt. Es war atemberaubend zu sehen, wie Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen gemeinsam beten und eins werden konnten. Das ist es, worum es bei Christus geht, Liebe und Einheit. Ich konnte nicht bis zum Ende bleiben, weil ich meinen Bus nehmen und den Massen ausweichen musste. Die Rückfahrt war anstrengend, weil die Klimaanlage nicht funktionierte und die Toilette im Bus ein Problem hatte, weshalb es im Bus stank.

Die beschwerliche Rückreise hat die tollen Erinnerungen an den Kirchentag und den Anstoß, Vertrauen zu haben, nicht überschattet. Wir können zusammen sein, wir können zusammen leben. Frieden ist immer möglich.

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