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25.03.2019

Gewaltsame Auseinandersetzungen in Nord-Ghana

Polizeipatrouillen auf viele Orte im Gebiet von Chereponi, Saboba und einigen Teilen des Distrikts Yendi ausgedehnt

Die Polizei in der nördlichen Region hat den Bewohnern von Chereponi und seiner Umgebung maximale Sicherheit zugesagt, nachdem es in jüngster Zeit zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Konkombas und Anufuls gekommen war. Die Auseinandersetzungen begannen, als Berichten zufolge Unbekannte das Feuer auf Hochzeitsgäste eröffneten, was zu Racheaktionen führte. Zwei Menschen starben, und viele andere wurden verletzt, wobei mehrere Anwesen durch die Zusammenstöße zerstört wurden. In den folgenden Tagen gab es weitere Auseinandersetzungen. Viele der Vertriebenen sind Frauen und Kinder in der Region, deren Häuser zerstört wurden. Aus den verschiedenen Berichten geht hervor, dass die meisten Dörfer der Gegend verlassen wurden. Der Chef der Northern Regional Police, DSP Yusif Tanko, erklärte, die Polizei habe ihre Patrouillen verstärkt, um die Sicherheit in der Region wiederherzustellen.Im Zusammenhang mit der Gewalt seien fünf Personen verhaftet worden, und die Patrouillen wurden auf viele Orte innerhalb von Chereponi, Saboba und einigen Teilen des Distrikts Yendi ausgedehnt. Die Polizei bemühe sich sehr, dafür zu sorgen, dass die Situation unter Kontrolle gebracht wird, damit das normale Leben weitergehen kann, sagte er. "Konflikte können nicht durch Gewalt gelöst werden." Unterdessen hat die Regierung den zerstrittenen Gruppen in Chereponi gesagt, Gewalt sei keine Möglichkeit, um gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen. Der Informationsminister Kojo Oppong-Nkrumah erklärte bei einer Pressekonferenz in Accra, Sicherheitspersonal sei in die Region verlegt worden, um eine weitere Eskalation der Gewalt zu verhindern. Weiterhin versprach er, nachdem Frieden und Ordnung in der Region wiederhergestellt worden seien, würden Anstrengungen unternommen, um die unterschiedlichen Standpunkte zu untersuchen und den Konflikt ein für alle Mal zu lösen. Der Minister sagte aber auch, wenn die Menschen bei der Lösung ihrer Differenzen auf Gewalt zurückgreifen, müsse das Gesetz des Landes mit aller Macht angewandt werden.

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