Wo wir herkommen

Missionshaus am Strand von Keta

Die „Norddeutsche Mission“ (NM) steht für eine sehr dauerhafte Verbindung zwischen Deutschland und Afrika: Sie wurde 1836 gegründet, und seit 1847 gingen Menschen aus deutschen Kirchen nach Westafrika. Ihr Ziel: Gottes Liebe in Wort (Bibelübersetzungen) und Tat (Schule, Krankenversorgung) bekannt zu machen. Aus den dort gegründeten Kirchen sind über viele Generationen gleichberechtigte Partnerinnen geworden. Diese menschliche Brücke hat durch gute und schlechte Tage bis heute gehalten. Zu dieser Gemeinschaft gehören:

Mit kirchlichen Zuschüssen werden die Geschäftsstelle der NM in Bremen und Programme der afrikanischen Kirchen finanziert. Mit Kollekten aus Gemeinden und Spenden werden Projekte in Ghana und Togo unterstützt.

Wer wir sind

Brunnen in Nord-Togo

Die evangelischen Kirchen in Ghana und Togo sind in ihren Ländern selbstständige Organisationen. Was sie für ihre Landsleute tun, entscheiden sie nach Bedarf. Und die Aufgaben sind vielfältig. Es geht um die Verbesserung der Lebensbedingungen vieler Menschen, um Ausgleich zwischen ethnischen Gruppen, um die Einhaltung von Menschenrechten. Schulen werden gebraucht und Ausbildungen in Handwerk und Landwirtschaft, ferner Brunnen, Krankenhäuser und Gesundheitszentren. Das ganze Evangelium gemeinsam zu leben heißt ebenso, miteinander zu feiern, zu musizieren und zu beten. Die vier deutschen Kirchen unterstützen ihre Partnerinnen in Afrika mit Geld, mit Solidarität, im Gedankenaustausch bei vielen Treffen auf beiden Kontinenten.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Norddeutschen Mission halten ständigen Kontakt zu den afrikanischen Kirchen. Sie wissen sehr schnell, wenn sich in Togo oder Ghana politische bzw. soziale Veränderungen anbahnen, wenn Menschenrechte missachtet werden. Die guten persönlichen Verbindungen und langen Erfahrungen der „NM“ bilden so eine dauerhafte Brücke und ein wichtiges Frühwarnsystem.