Partnerschaftsgottesdienst

Miteinander feiern und vorneinander lernen

In den langen Jahren der Mission und des gemeinsamen Zeugnisses haben Christen und Gemeinden viel voneinander lernen können:

  • Wir begreifen, wie wir in der einen Welt Gottes, unserem geschundenen Planeten Erde, allen Menschen das ganze Evangelium schuldig sind, dass unsere Predigt der Liebe und des Friedens im tatkräftigen Zeugnis konkret realisiert werden muss.
  • Wir erfahren das Zusammenleben in unterschiedlichen Kulturen und Lebensräumen, von Armut und Überfluss, von Macht und Ohnmacht und sehen darin eine gemeinsame Herausforderung zur friedlichen und gerechten Gestaltung des Zusammenlebens der Menschen.
  • Wir haben auch gelernt, Verschiedenes nicht nur als trennend wahrzunehmen, sondern entdecken die Vielfalt unserer Kulturen als Bereicherung unseres Glaubens.
  • Wir erleben, wie Gottes Wort - gerade von anderen zu uns gesprochen - unsere Herzen und unseren Verstand erneuert und uns Gottes Geist in der Begegnung miteinander lebendig werden lässt.


Mission erneuern
Wir sind dankbar für die Weise, in der unsere Beziehungen zwischen Christen in Süd und Nord, zwischen Gemeinden in Ghana, Togo und Deutschland sich verändert haben und weiter entwickeln.

  • Aus den Missionaren, die aus ihrer Heimat in fremde Länder zogen, sind ökumenische Mitarbeiter in partnerschaftlich verbundenen Kirchen geworden.
  • Zu den Missionshilfevereinen haben sich Partnerschaftskreise mit vielfältigem Austausch gesellt.
  • Aus gebenden und nehmenden Kirchen in einem deutschen Missionswerk für Afrika ist ein kleines internationales Missionswerk in gemeinsamer Verantwortung geworden.

Mit dem Partnerschaftssonntag wollen wir alle Gemeinden der Mitgliedskirchen der Norddeutschen Mission einladen, diese Verbundenheit in Gottesdiensten an unterschiedlichen Orten und doch gemeinsam zu feiern.

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