Nachhaltige Landnutzung ist das Ziel der Beratung in den Landwirtschaftsprogrammen in
Ghana und
Togo, wobei der Schutz des Regenwaldes, die
Wiederaufforstung und die
Bekämpfung von Buschfeuern einen hohen Stellenwert einnehmen.
Die eingesetzten Techniken müssen den örtlichen Gegebenheiten angepasst und für die Bauern und Bäuerinnen bezahlbar sein.
Gemüse, das in der Trockenzeit unter Bewässerung angebaut wird, verbessert die Ernährung in den Dörfern und erzielt höhere Preise auf den Märkten, wie z.B. in Adaklu-Anfoe oder Bolgatanga.
Kleintierhaltung und neue Produkte - wie hier die Schneckenzucht - verschaffen den Familien ein zusätzliches Einkommen. Alte Menschen lernen die Zucht von Pilzen. In Ghana soll der Fischfang und die Imkerei gefördert werden. In Togo engagieren sich Gruppen im Reisanbau oder der Kaninchenzucht, in Ghana im Kassava- oder Moringa- Anbau und Geflügelzucht.
Gruppen und Kooperativen erhalten Unterstützung in der Herstellung z. B. von Gari oder Palmöl und der Vermarktung ihrer Produkte.
Themenübergreifend engagiert sich das
Agenda 21 - Programm in Ghana für nachhalige Entwicklung und die Verbesserung der Gesundheit. Das Pflanzen von Obstbäumen oder Cashewnussbäumen soll den kommenden Generationen nützen.