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Im "Activity Centre" wird auch Schulbildung vermittelt: Englisch, Mathematik, Sozial- und Umweltkunde. Foto: Silke Dorow

Das „Activity Centre“ in Ghana. 

Dieses Ausbildungszentrum in Ho/Ghana bietet jungen Mädchen und Frauen in einer schwierigen Lebenssituation eine Zukunftsperspektive. Sie bekommen eine Basisausbildung und erlernen handwerkliche Fähigkeiten, um sich selbst zu ernähren.

Das Zentrum wurde bereits 1998 gegründet. Die E.P.Church hatte ein leer stehendes Gebäude renoviert und für eine neue Idee zur Verfügung gestellt. Hier werden seitdem junge Frauen mit Hilfe von Spenden an die Norddeutsche Mission unterrichtet, die anderweitig keine Chance hätten.

Mittlerweile gibt es einige Veränderungen. Die langjährige Leiterin des Zentrums Alice Ayebi ist in Rente gegangen, ihre Nachfolgerin Olivia Fafa Adzimah hat Anfang 2015 die Arbeit aufgenommen. Sie ist Lehrerin und Caterer, was eine optimale Kombination für das Activity Centre bedeutet. Ein zweites Gebäude wurde inzwischen mit Unterstützung aus Wilhelmshaven renoviert. Es soll in absehbarer Zeit weiter ausgebaut werden.

Die Teilnehmerinnen sind nach wie vor Schulabbrecherinnen, manche sind auch Teenage Mothers, also junge alleinstehende Mütter. Für viele  ist es schwierig, das Schulgeld in Höhe von 300 Cedis (72 Euro) aufzubringen. Aber dafür gibt es Lösungen. Einige Teilnehmerinnen können über die Norddeutsche Mission ein Stipendium erhalten. Andere können die Ausbildung fortsetzen, ohne das Schulgeld sofort zu bezahlen. Sie erhalten allerdings ihr Zeugnis erst, wenn sie die Gebühren nachträglich entrichtet haben. Das funktioniert, weil sie mit der Ausbildung eine bezahlte Arbeit finden.